Gemeindegründung · Dortmund-Eving

Phil für Android

Erzähl es weiter.

Manchmal wird ein Gespräch ernst, und jemand fragt dich etwas, das er sonst niemandem fragt. Phil ist für diese Minuten gebaut. Und für alles, was danach kommt.

Kein Android? Phil für das iPhone oder direkt im Browser öffnen

Phil auf einem Android-Handy

Vorabfassung

Zuerst bei dir.

Phil für Android ist fertig. Bevor sie in den Play Store geht, darfst du sie schon nutzen.

Keine abgespeckte Vorschau, sondern alles, was drin ist. Was dir auffällt, steht in der ersten öffentlichen Fassung.

Zwei Wochen trägst du sie mit dir. Danach erzählst du uns, was passiert ist: Dafür gibt es einen kurzen Bogen unter encounterhouse.de/phil-feedback.

Dabei sein

Eine Sache brauchen wir von dir: die E-Mail-Adresse des Google-Kontos, mit dem du auf deinem Handy im Play Store angemeldet bist. Nur mit genau dieser Adresse können wir dich freischalten — eine andere führt zu einer Fehlermeldung. Du findest sie im Play Store oben rechts hinter deinem Profilbild. Der Knopf öffnet eine Mail, in der schon steht, wohin sie gehört.

Warum es Phil gibt

Es lag nie an den Argumenten.

Du kennst die Antworten. Du hast sie hundertmal gehört und selbst gegeben. Und dann stehst du da, dein Herz klopft, der andere sieht dich an, und dir fehlt der erste Satz.

Abends im Bett fällt dir alles ein.

3 Kreise

Drei Kreise, gezeichnet auf eine Serviette.

So machen es Christen auf der ganzen Welt. Phil macht es auf Deutsch und auf deinem Handy. Du wischst durch acht Folien, das Bild wächst mit, während du redest, und dein Gegenüber schaut die ganze Zeit zu.

Auswendig lernen musst du nichts. Zeichnen auch nicht. Dreh das Handy quer, dann hältst du es ihm einfach hin.

Das 3-Kreise-Schaubild: Gottes Plan, Zerbruch und Evangelium

Die Methode heißt 3 Circles und kommt von Life on Mission.

Die Beste Nachricht

Und wenn er nachfragt?

Dann willst du nicht anfangen zu suchen. Die Verse liegen bereit, in der Reihenfolge, in der du sie brauchst.

Zeugnisse

Du wirst es vergessen.

Nicht sofort. Das Große bleibt eine Weile: dass sie den Arm wieder heben konnte, dass er geweint hat, dass an diesem Nachmittag etwas anders wurde.

Aber der Name geht als Erstes. Dann der Ort. Ein halbes Jahr später erzählst du die Geschichte nur noch ungefähr, und irgendwann erzählst du sie gar nicht mehr.

In Phil steht sie: wer, wo, was passiert ist. Ein Foto, wenn du eins gemacht hast. Und wenn jemand dir seinen ärztlichen Beleg zeigt, weil er will, dass du ihn hast, dann liegt er dabei.

Gebetsliste

Es gibt Namen, die gehen dir nach.

Einmal für jemanden gebetet, und seitdem denkst du jede Woche an ihn. Solche Namen stehen in Phil auf einer Liste, daneben das, was sich bewegt hat.

Wird ein Gebet erhört, verschwindet es nicht. Es bleibt stehen. An müden Tagen ist das die Seite, die du aufschlägst.

Follow-up

„Ich melde mich.“ Und dann kommt der Montag.

Setz das Datum, während du noch bei ihm stehst. Phil erinnert dich daran und legt es dir in den Kalender. So wird aus einem Satz, den man eben sagt, ein Anruf.

Prophetie

Gott redet auch durch Menschen.

Jemand betet für dich und sagt dir etwas, das er nicht von sich aus wissen kann. Ein Wort, das sitzt. Eine Zusage für eine Sache, über die du mit niemandem geredet hast.

Zwei Wochen später hast du die Hälfte davon vergessen. Nach einem halben Jahr bist du dir beim Rest nicht mehr sicher, ob er es wirklich so gesagt hat.

Lass es mitlaufen, während er redet. Wer gesprochen hat, wann und wo. Dann kannst du es prüfen, dranbleiben und in einem Jahr nachhören, was daraus geworden ist.

Prophetisches Reden ersetzt nie die Schrift und muss geprüft werden. 1. Thessalonicher 5,19-22.

Gott spricht

Der Vers, bei dem du heute Morgen hängengeblieben bist.

Schreib ihn auf, bevor der Tag ihn überschreibt. Eindrücke, Träume, die Stelle, die dich nicht loslässt. Mit Datum, Zeit und Ort.

Nach ein paar Jahren liest du das und erkennst eine Linie, die du damals nicht sehen konntest.

Schutz

Wenn dir jemand erzählt, was in seiner Ehe los ist, geht das niemanden etwas an.

Uns am wenigsten. Phil hat kein Konto und keinen Server, es gibt also keinen Ort, an den deine Einträge gehen könnten. Ohne Internet läuft alles genauso.

Prophetie und „Gott spricht“ kannst du sperren, mit Fingerabdruck oder dem Code, mit dem du auch dein Handy entsperrst. Die Zeugnisse bleiben offen, weil du sie im Gespräch schnell brauchst.

Android sichert die Daten deiner Apps in deinem eigenen Google-Konto, verschlüsselt mit deiner Displaysperre. Wenn du das nicht willst, schaltest du es in den Einstellungen ab.

Umziehen

Neues Handy, alte Geschichten.

Du legst dir eine Sicherungsdatei an und nimmst sie mit. Sie lässt sich auch auf einem iPhone einlesen, falls es dich irgendwann dorthin verschlägt.

Für Gemeinden

Bring es deinem Team bei.

Eine Stunde erklären, eine Stunde üben. Danach hat jeder denselben Faden im Kopf, und der Abend, an dem sich keiner traut, kommt seltener.

Schreib uns

Fragen

Was uns bisher gefragt wurde.

Was kostet Phil?

Nichts. Keine Werbung, nichts zum Dazukaufen, kein Abo.

Muss ich mich anmelden?

Nein. Kein Benutzername, kein Passwort, keine E-Mail-Adresse. Du lädst die App und legst los.

Alles liegt auf dem Handy. Ist es weg, wenn das Handy weg ist?

Nur wenn du dir vorher keine Kopie gemacht hast. Und die geht so: Tipp in der App unten auf den Info-Knopf und dann auf „Sichern (Export)“. Phil packt alles in eine einzige Datei — Zeugnisse, Gebetsliste, Termine, Aufnahmen, Fotos. Diese Datei schickst du dir am besten selbst per Mail oder legst sie in deine Cloud.

Neues Handy: App laden, Info-Knopf, „Wiederherstellen (Import)“, Datei auswählen. Alles wieder da. Kaputtgehen kann dabei nichts. Was schon in der App steht, bleibt stehen.

Mach das alle paar Wochen einmal. Dauert eine Minute.

Android legt von deinen Apps zwar auch selbst eine Kopie in dein Google-Konto. Die hört aber bei 25 MB pro App auf, und mit ein paar Sprachaufnahmen bist du schnell darüber. Dann sichert Google gar nichts mehr und sagt dir das nicht einmal. Verlass dich lieber auf deine eigene Datei.

Ich komme vom iPhone. Kann ich meine Sachen mitnehmen?

Ja. Auf dem iPhone die Datei anlegen, wie oben beschrieben, an dich selbst schicken und auf dem Android-Handy einlesen. Andersherum genauso.

Wer kann lesen, was ich eintrage?

Nur wer dein Handy in die Hand nimmt und es aufbekommt. Wir sehen nichts davon, weil nichts zu uns geschickt wird. „Prophetie“ und „Gott spricht“ kannst du zusätzlich abschließen, mit deinem Fingerabdruck oder dem Code, mit dem du auch dein Handy entsperrst. Die Zeugnisse bleiben offen, damit du im Gespräch schnell drankommst.

Funktioniert Phil ohne Internet?

Ja, alles davon. Im Keller, im Flugzeug, im Urlaub ohne Datenpaket — macht keinen Unterschied.

Aus welcher Bibel sind die Verse?

Neues Leben. Die Bibel. Wem die Rechte daran gehören, steht in der App.

Darf ich den ärztlichen Beleg von jemandem speichern?

Nur wenn er ihn dir selbst gibt, weil er will, dass du ihn hast. Der Beleg gehört ihm.

Wann kommt Phil in den Play Store?

Google lässt eine neue App erst hinein, wenn sie vorher zwei Wochen lang von mindestens zwölf Leuten benutzt wurde. Genau das läuft gerade. Danach geht sie in den Store.

Mir fehlt etwas, oder ich habe einen Fehler gefunden.

Schreib uns. Solange die App neu ist, ändert sich noch einiges, und was von Testern kommt, steht oben auf der Liste.

Schreib uns
App-Symbol von Phil

Loslegen

Du wirst jemandem begegnen.

Vielleicht heute noch. Gut, wenn du dann weißt, wo du anfängst.

Phil ist nach Philippus benannt. Der Geist schickt ihn auf eine leere Wüstenstraße, weil dort ein Mann in einer Schriftrolle liest und nicht weiterkommt. Apostelgeschichte 8.

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