Gemeindegründung · Dortmund-Eving
Mann im warmen Gegenlicht — Moment der Stille
ENCOUNTERHOUSE
Identität · Leitverse · Werte · Bekenntnis

DNA

Wofür EncounterHouse steht

Identität

Wer wir sind

ENCOUNTERHOUSE ist ein Ort, an dem Gott Gott sein darf.

Jesus ist der MainCharacter. Wir treten zurück, damit er sichtbar wird. Der Heilige Geist hat Raum bei uns, auch wenn das unbequem wird. Heilung und Prophetie gehören zum Erbe der Gemeinde. Wir leben sie als Normalbetrieb. Anbetung ist die Atmosphäre, in der wir leben. Das Wort Gottes legen wir aus, wie es geschrieben steht. Sünde wird beim Namen genannt und in Christus überwunden.

Wir glauben an einen lebendigen Gott, der heute redet und heute handelt. Mit ihm rechnen wir. Bei uns begegnest du dem heiligen Gott, der in Jesus Christus gegenwärtig ist. Wer Gott begegnet, geht verändert nach Hause.

„Spürt und seht, wie gütig der HERR ist. Wohl dem, der bei ihm Zuflucht sucht.“ — Psalm 34,9 (Zürcher Bibel 2007)

Für wen wir da sind

Wir sind da für Suchende, Verletzte, Wieder-Anfänger und für Christen, die ihren Glauben tiefer leben wollen. Du bist willkommen, wie du bist. Der Rest klärt sich auf dem Weg mit Gott.

Du bist Sohn oder Tochter Gottes, gewollt und geliebt. Diese Identität ist der Boden, auf dem alles bei uns wächst.

Was wir erwarten

Wer in ENCOUNTERHOUSE zu Hause ist, geht den Weg mit. Du gehörst zur Gemeinschaft und trägst Verantwortung. Zuschauer-Christentum verliert bei uns mit der Zeit seinen Reiz, weil hier mehr zu erleben ist als das.

Du lässt dich von Gott formen. Sünde nennst du Sünde, auch in deinem eigenen Leben. Aufs Übernatürliche lässt du dich ein, auch wenn es dir zuerst fremd ist. Dein Alltag ist dein erstes Missionsfeld.

Wo Reibung entstehen wird

Manche werden sich an uns stoßen, und wir wissen das. Vor allem daran, dass wir Gott in unsere Mitte lassen, ohne ihn vorher zu zähmen. Bei uns wirkt der Heilige Geist hörbar und sichtbar. Heilung wird erbeten, Anbetung dauert länger als geplant.

Wer Gott im Lauf der Jahre leiser und berechenbarer gemacht hat, wird das fremd finden. Bei uns ist er das nicht. Wir entschuldigen uns dafür nicht. Wir lieben Gott zu sehr, um ihn anders darzustellen, als er ist.

Dabei sind wir nur ein Teil des Leibes Christi.

Komm und erlebe

Komm und erlebe, wie gütig der HERR ist. Bring mit, was du hast. Wir glauben, dass Gott dir begegnen will — und wir rechnen damit, dass er es tut.

Leitverse

Leitvers der Bewegung

„Spürt und seht, wie gütig der HERR ist. Wohl dem, der bei ihm Zuflucht sucht.“
— Psalm 34,9 (Zürcher Bibel 2007)

Dieser Vers fasst zusammen, worum es geht: Begegnung. Jesus spüren, Jesus sehen, bei Jesus Zuflucht finden. Das Wort „spürt“ steht bewusst zuerst. ENCOUNTERHOUSE ist ein Ort, an dem das Übernatürliche erfahrbar wird.

Zeugnisvers (Frucht)

„Eins weiß ich: Ich war blind, und jetzt sehe ich.“
— Johannes 9,25b

Das ist das Zeugnis, das ENCOUNTERpeople in die Welt tragen. Eine einfache, unwiderlegbare Aussage: Jesus hat mein Leben verändert.

Werte

01
Jesus · Ist unser MainCharacter.
Er steht im Zentrum von allem, was wir sind und tun. Wir treten zurück, damit er sichtbar wird. Wo wir uns selbst zur Hauptfigur machen, korrigieren wir uns. Wir ehren seine Gegenwart und begegnen ihm in jedem notwendigen Respekt und Ehrerbietung, die nur ihm zusteht.
02
Gottgegebene Identität · Ist unser Ausgangspunkt.
Jeder Mensch trägt Gottes Bild und besitzt einen Wert, den keine Leistung erhöht und kein Versagen schmälert. Wir behandeln jeden Menschen so, wie Gott ihn sieht: gewollt und geliebt.
03
Übernatürlich · Ist unser Normalzustand.
Heilung, Prophetie und Wunder sind kein Sonderprogramm. Wir leben in der Erwartung, dass Jesus heute genauso handelt wie in den Evangelien. Wenn wir mit Gott etwas erleben, geben wir das Erlebte an andere weiter.
04
Großzügigkeit · Ist unsere Handschrift.
Jeder von uns gibt – mit Finanzen, Zeit, Kraft und Ressourcen. Was wir empfangen haben, geben wir weiter. Predigen ohne Praxis können wir uns nicht leisten.
05
Dienende Leiterschaft · Ist unsere Haltung.
Wer bei uns leitet, dient – zuerst Gott, dann den Menschen. Leitung baut andere auf. Keine Pastoren-Stars.
06
Exzellenz · Ist unser Handwerk.
Wir tun nichts halb. Was wir anpacken, machen wir gut – im Beruf, im Dienst, im Alltag. Wer Jesus ehrt, schludert nicht.
07
Ehre · Ist unsere Begegnung.
Weil jeder Mensch Gottes Bild trägt, begegnen wir einander mit Liebe und Respekt. Reden über andere statt mit ihnen ist bei uns kein Sport. Kritik bringen wir direkt zur Person. Lob öffentlich, Korrektur unter vier Augen. Wo Macht im Spiel ist, geht Rechenschaft vor und die Sache gehört auf den Tisch.
08
Wahrhaftigkeit · Ist unsere Sprache.
Wir reden klar, auch wenn es weh tut. Keine fromme Verpackung. Das Wirken Gottes lassen wir stehen, wie es ist.
09
Treue · Ist unser langer Atem.
Wir laufen Langstrecke. Generationenvision braucht Beständigkeit im Verborgenen. Wir bauen langsam und bleiben dran.
10
Gesundheit & Fitness · Ist unsere Verantwortung.
Der Körper ist lebendiges Opfer und Tempel des Heiligen Geistes. Wir kümmern uns um ihn und pflegen ihn zur Ehre Gottes – körperlich wie seelisch.
11
Mut · Wir sind stark und mutig.
Wir sind mutig und verstehen, dass Fehler machen zum Wachstumsprozess dazu gehören. Deshalb lernen wir mutig, dem Geist Gottes gehorsam zu sein, und wagen Schritte aus unserer Komfortzone heraus.

Glaubensbekenntnis

Vorrede

Was du hier liest, ist ein Bekenntnis. Eine Sammlung von Aussagen, hinter denen ENCOUNTERHOUSE steht. Wer es liest, soll wissen, woran er ist.

Unter jedem der 23 Punkte steht eine Liste von Bibelstellen. „Mt 16,18″ heißt: Matthäusevangelium, Kapitel 16, Vers 18. Wer wissen will, woher eine Aussage kommt, schlägt nach – in einer Bibel oder online auf bibleserver.com. Die Stellen tragen die Aussage. Sie sind kein Schmuck.

Bei einigen Fachbegriffen stehen kurze Erklärungen in Klammern. Wer den Begriff kennt, überliest sie. Wer ihn nicht kennt, hat einen Anker.

Wer das liest, muss noch nicht alles glauben. Aber er weiß danach, was ENCOUNTERHOUSE glaubt – und kann selbst entscheiden, was er damit macht. Wir verbiegen die Substanz nicht, um sie verträglicher zu machen.


1. Gott

Es gibt einen Gott. Er hat alles geschaffen. Er ist Vater, Sohn und Heiliger Geist – nicht drei Götter, sondern ein Gott in drei Personen, einig in Wesen, Macht und Liebe. Er ist Schöpfer, Offenbarer, Erlöser und Vollender der Geschichte.

5. Mose 4,39; Eph 4,5; 1. Kor 8,5-6; Mt 3,16-17; Joh 15,26; 17,3; Mt 28,19

2. Die Bibel

Die Bibel ist Gottes Wort. Von ihm inspiriert (Gott steht hinter jedem Satz), irrtumsfrei in allem, was sie lehrt, höchste Autorität für Glauben und Leben. Sie ist nicht nur Buch. Sie lebt und wirkt.

2. Tim 3,15-17; 2. Petr 1,19-21; Hebr 4,12; Joh 8,31-32; 1. Petr 1,22 – 2,3

3. Der Mensch

Gott hat den Menschen als sein Bild geschaffen – aus Geist, Seele und Leib. Der Geist verbindet uns mit Gott. Die Seele denkt, fühlt, will. Der Leib gibt uns Heimat in dieser Welt. Wir sind dazu gemacht, mit Gott zu leben, ihn zu lieben und mit ihm über die Schöpfung zu herrschen.

1. Mose 1,26-28; Ps 8,6-7; Jak 3,9; 1. Kor 11,7; Kol 3,10; 1. Thess 5,23; Ps 16,9; Röm 8,16

4. Der Fall

Mit Adams Ungehorsam ist die Sünde in die Welt gekommen. Seitdem ist jeder Mensch Sünder – schuldig vor Gott, unter seinem Zorn, von ihm getrennt. Niemand kann sich selbst befreien. Keine moralische Anstrengung, keine Religiosität, keine kirchliche Zugehörigkeit schließt die Kluft. Erlösung gibt es nur durch Jesu Tod, seine Auferstehung und das neue Leben aus dem Heiligen Geist.

1. Mose 3; Röm 3,19-23; 6,23; 7,18; 8,5-17; 2. Kor 5,17; Gal 3,22; 4,6

5. Jesus Christus

Jesus Christus ist der einzige Sohn Gottes. Durch ihn ist alles geschaffen. Für uns ist er Mensch geworden – gezeugt vom Heiligen Geist, geboren von Maria. Er ist wahrer Gott und wahrer Mensch in einer Person. Er hat ohne Sünde gelebt. Unter Pontius Pilatus (römischer Statthalter zur Zeit Jesu) ist er gekreuzigt, gestorben, begraben. Am dritten Tag ist er leiblich auferstanden. Heute sitzt er zur Rechten des Vaters – mit aller Macht im Himmel und auf Erden, als König, als Haupt der Gemeinde, als unser Hohepriester (Vermittler zwischen Gott und Mensch). Er kommt wieder, um die Welt zu richten und sein Reich zu vollenden.

Lk 1,26; Phil 2,5-12; Apg 2,36; 3,14-15; Lk 24,39-43; Joh 20,24-29; Joh 14,1-6; Röm 8,34

6. Sühneopfer

Jesus hat sein Blut am Kreuz für die Sünde der ganzen Welt vergossen. Sein Tod ist die einzige und vollständige Grundlage unserer Erlösung – von Schuld, von der Macht der Sünde und von ihren Folgen.

Apg 4,12; Röm 4,1-9; 5,1-11; Eph 1,3-15; Hebr 10,10-14

7. Errettung

Wer seine Sünde bereut, sich von ihr abwendet und Jesus vertraut – dass er für ihn gestorben und auferstanden ist –, ist gerettet. Sofort. Aus dem Tod ins Leben. Aus dem Reich der Finsternis ins Reich Gottes. Er bekommt einen neuen Geist, getragen vom Heiligen Geist Gottes. Er ist neu geboren (von innen her neu geworden), gerechtfertigt (vor Gott für gerecht erklärt), vom Vater angenommen, geliebt wie Jesus. Er ist Kind Gottes und Miterbe in Christus (bekommt das, was auch Jesus bekommt).

Apg 3,19-20; Röm 4,1-5; 5,1; 10,9-10; Eph 2,8-10

8. Heiliger Geist

Der Heilige Geist ist Gott. Eine Person, nicht nur eine Kraft. Er geht vom Vater und vom Sohn aus. Er überführt Menschen ihrer Sünde, schenkt neues Leben und wohnt in jedem Gläubigen. Er versiegelt uns, erfüllt uns, führt uns in die Wahrheit, verändert uns Schritt für Schritt in das Bild Christi und gibt jedem Gaben für den Dienst.

Joh 14,15-18.23-26; 15,26; 16,7-15; 3,1-8; Tit 3,4-7; Röm 8,26

9. Geistestaufe

Wer wiedergeboren ist, hat den Heiligen Geist in sich. Darüber hinaus gibt es eine zweite Erfahrung: die Erfüllung mit der Kraft des Heiligen Geistes – die Geistestaufe (bewusste Erfüllung mit dem Heiligen Geist). Johannes der Täufer und Jesus selbst haben sie verheißen, die Apostel haben sie erlebt, und sie ist heute jedem Christen offen. Mit der Geistestaufe kommt die Gabe der Zungenrede – als äußeres Zeichen, dass der Geist gekommen ist. Die Geistestaufe öffnet den Zugang zu den Geistesgaben und gibt Kraft, das Evangelium wirksam zu verkündigen.

Joh 14,17; Mt 3,11; Apg 1,5.8; 2,1-4; 19,1-6; Lk 11,13

10. Geistesgaben

Die Geistesgaben (übernatürliche Gaben des Heiligen Geistes wie Heilung, Prophetie, Erkenntnis), die in der Bibel beschrieben sind, wirken heute genauso wie damals. Sie sind nicht aufgehört. Wo eine Gemeinde sich Jesus öffnet, kommen sie zur Entfaltung.

Röm 12,6-8; 1. Kor 12,1-12; 1. Petr 4,9-11

11. Heilung

Gott heilt. Er heilt durch Ärzte, Medikamente und andere Mittel. Und er heilt übernatürlich – durch Gebet, durch das Auflegen der Hände, durch das gesprochene Wort. Heilung gehört zu dem, was Jesus am Kreuz für uns erkauft hat.

Jes 53,5; Ps 103,3; Mt 8,16; 10,1.8; Mk 16,17-18; 1. Kor 12,9.28; Jak 5,14-16

12. Priestertum aller Gläubigen

Jeder Gläubige ist Priester durch Jesus. Jeder hat unmittelbaren Zugang zum Vater. Niemand braucht einen menschlichen Vermittler. Damit kommt Verantwortung: persönlicher Glaube, eigene Taufe, eigener Gehorsam. Und damit kommt das Vorrecht einer täglichen, lebendigen Beziehung mit Gott.

1. Petr 2,5.9; Offb 1,6; 5,10; 20,6

13. Heiligung

Heiligung ist die fortschreitende Veränderung in das Bild Christi. Sie ist Werk des Heiligen Geistes, nicht Ergebnis eigener Anstrengung – aber sie geschieht, wenn wir uns ihm ausliefern. Charakter und geistliche Vollmacht wachsen mehr, als wir uns vorstellen können. Vollendet wird das alles bei Jesu Wiederkunft, wenn wir ihn sehen, wie er ist.

Röm 12,1-2; 2. Kor 3,17-18; 6,17 – 7,1; 1. Thess 3,13; 4,1-8; 5,23; Hebr 12,10-14; 1. Joh 3,2-3

14. Ehe und Sexualität

Gott hat die Ehe als lebenslangen Bund zwischen einem Mann und einer Frau gestiftet. Gelebte Sexualität gehört in diesen Bund. Das ist Gottes guter Wille für den Menschen, Schutz und nicht Einengung. (Für Außenstehende: Damit werten wir keinen Menschen ab. Wir sagen, woran wir glauben, und begegnen jedem mit Würde.)

1. Mose 2,24; Mt 19,4-6

15. Gemeinde

Die Gemeinde sind alle Gläubigen – die schon bei Jesus sind und die noch auf der Erde leben. Die Bibel nennt sie Braut des Lammes (Bild für die innige Verbindung zwischen Jesus und den Seinen), Leib Christi, Tempel Gottes, Haus Gottes, königliches Priestertum (Volk mit direktem Zugang zu Gott), heilige Nation. In der Gemeinde verherrlicht sich Gott vor den Augen der Welt. Sie ist berufen, Gott über alles zu lieben, sein Königreich zu repräsentieren und sich gegenseitig zu erbauen.

Mt 16,18; 18,19-20; Apg 2,41-47; Eph 5,22-32; 1. Tim 3,15

16. Ortsgemeinde

Die Ortsgemeinde ist die universelle Gemeinde an einem konkreten Ort – sichtbar, lokal, erlebbar. Sie zeigt, wie das Neue Testament Gemeinde beschreibt: lebendiger Glaube, Verkündigung des Wortes, Anbetung, Gebet, Taufe, Abendmahl, Integration neuer Geschwister, Geistesgaben in Aktion, fünffältige Dienste (die fünf Berufungen aus Epheser 4: Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten, Lehrer), Leitung durch Älteste (geistliche Leiter) und Diakone (Verantwortliche für praktische Aufgaben in der Gemeinde), treue Erfüllung des Missionsbefehls.

Eph 4,11; 1. Tim 3,1-13; 5,17-21; Tit 1,5-9

17. Taufe

Wir taufen im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes – durch volles Untertauchen, nach der bewussten Glaubensentscheidung für Jesus. Das Untertauchen und Auftauchen zeigt: Ich bin mit Christus gestorben, begraben und auferstanden. Die Taufe ist Befehl Christi.

Mt 3,15-16; 28,19-20; Mk 16,16; Apg 2,38; 8,27-38; 10,44-48; 19,3-6

18. Abendmahl

Wir feiern das Abendmahl als Erinnerung und Verkündigung dessen, was Jesus für uns getan hat – sein Blut, sein Leib, am Kreuz hingegeben. Es ist mehr als Symbol: die Bibel nennt es Teilhabe am Leib Christi. Im Glauben empfangen wir, was Jesus uns durch sein Opfer geschenkt hat.

Lk 22,13-20; Joh 6,30-59; Apg 2,42.46; 20,7; 1. Kor 11,23-25

19. Königreich Gottes

Das Königreich Gottes ist mit Jesus in diese Welt gekommen. Seit Pfingsten repräsentiert die Gemeinde dieses Reich auf der Erde – sie verkündigt es, demonstriert es, breitet es aus. Das Reich wächst stetig, manchmal langsam, aber unwiderruflich. Niemand wird hineingezwungen. Gott ist geduldig und gibt jedem die Möglichkeit zur Umkehr – das ist der Grund, warum Jesus noch nicht zurückgekehrt ist. Eines Tages kommt er sichtbar zurück, richtet die Welt und vollendet sein Reich.

Mt 6,10.33; 11,2-5; Lk 4,14-21; Joh 18,36; Röm 14,17; 1. Kor 15,24

20. Engel

Engel sind Geschöpfe Gottes – Diener seines Plans und unseres Lebens. Sie sind mächtig, aber nicht allmächtig. Sie sind herrlich, aber wir beten sie nicht an. Sie tragen nicht das Bild Gottes und werden nicht Gottes Kinder. Sie haben Anteil an unserer Erlösung, freuen sich über jeden, der zu Jesus findet, und werden uns als Diener und Beschützer zur Seite gestellt – freigesetzt durch Glauben, Gebet und Gottes Gnade.

1. Mose 2,1; Ps 68,18; 91,11-12; Dan 7,10; 10,13; Mt 4,6; 18,10

21. Teufel und gefallene Engel

Der Teufel war ein mächtiger Engel und wollte Gott gleich sein. Er fiel, wurde aus dem Himmel verstoßen und ist zum ewigen Gericht bestimmt. Mit den Engeln, die mit ihm fielen, kämpft er gegen Gott, gegen Menschen, besonders gegen die Gemeinde. Am Kreuz hat Jesus ihn besiegt – ein für allemal. Wir tragen Vollmacht und Verantwortung, Menschen aus seinem Einfluss zu befreien.

Jes 14,12-17; Hes 28,13-19; Hiob 1,6 – 2,7; Lk 4,1-13; 10,18

22. Himmel und Hölle

Es gibt Himmel und Hölle. Beide sind real, beide sind ewig. Wer Jesus annimmt, kommt in den Himmel. Wer ihn ablehnt, geht verloren – ewig getrennt von Gott in der Hölle.

Mt 25,31-46; Offb 12,9-10; 20,10; 1. Kor 9,25; 2. Tim 4,5-8; 1. Petr 5,4

23. Wiederkunft Jesu

Jesus kommt wieder. Persönlich, sichtbar, in Macht und Herrlichkeit. Bei seiner Wiederkunft wird er die Toten auferwecken, die Welt richten und sein Reich vollenden. Dann wird Gott alles in allem sein – und seine Gemeinde lebt mit ihm in der neuen Schöpfung. Ohne Tod, ohne Trennung, ohne Ende.

Apg 1,10-11; 1. Thess 4,13-18; 2. Thess 1,7-10; Jak 5,8; Offb 1,7