Gemeindegründung · Dortmund-Eving
Junge Menschen in einem Café — Vision ENCOUNTERCAFÉ
ENCOUNTERHOUSE
Visionspapier · Stand 08. Juni 2026

Vision

Vision · Mission · Kontext Dortmund-Eving

Prophetischer Rahmen

Ich habe einen Traum. Gott hat ihn mir ins Herz gelegt, und er brennt dort. Ich schreibe ihn auf, damit du ihn prüfen und — wenn Gott dich ruft — mit mir tragen kannst.

Wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Die Kirche der Zukunft wird anders aussehen als die Kirche, die wir kennen. Jesus baut seine Gemeinde mit uns auf eine andere Art – und das Ergebnis wird trotzdem biblischer sein, als wir es uns heute vorstellen können.

ENCOUNTERHOUSE ist Teil dieses Umbruchs. Eine Bewegung, die Jesus dabei folgt, wie er etwas Neues schafft. Wir machen diese Welle nicht, und wir steuern sie nicht. Wir bauen das Brett, mit dem Menschen sie reiten – neben vielen anderen, die Gott in dieser Stunde aufs Wasser ruft.

Der Begriff Erweckungsindustrie ist bewusst gewählt. Die Welt hat ihre Industrien: Filmindustrie, Musikindustrie, Pharmaindustrie – Systeme, die prägen, formen und dominieren. Erweckungsindustrie ist der Gegenentwurf. Organisch, vom Heiligen Geist gewirkt – und mindestens so prägend. Wachstum durch den Heiligen Geist und das Wort Gottes. Lebendig und multiplikativ. Eine klare Ansage an ein gefallenes System.

Erweckung hat zwei Ebenen. Die Graswurzel: berufene Menschen, die einen übernatürlichen Glauben im Alltag leben und anderen ganz natürlich Begegnung mit Jesus schenken – am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, in der Familie. Und die Plattform: ebenso berufene Menschen, deren Dienst große Mengen erreicht. Keine der beiden Ebenen steht über der anderen. Derselbe Geist Gottes lebt und wirkt in beiden – und Erweckung ist die logische Konsequenz.

Unser Feld ist der Berg Kunst & Unterhaltung – das Feld, auf dem Kultur entsteht. Musik, Film, Social Media, Content, Bildende Kunst, Tanz, Fitness und Gesundheit. Wir erobern keine Positionen. Wir plattformen Berufene: Musiker, Künstler, Creator, Sportler, durch deren Leben Jesus sichtbar wird – auch dort, wo ihr Werk kein christliches Etikett trägt. Die Gesellschaft wird geprägt, weil diese Menschen da sind. Wo die Welt unterhält, bringen wir Begegnung mit Jesus.

Und doch: Wir sind nicht die Kirche. ENCOUNTERHOUSE ist Teil des Leibes Christi – eine Bewegung unter vielen, die Gott in dieser Stunde aufstellt. Was wir bauen, ist unser Beitrag zur weltweiten Erweckung, nicht ihr Zentrum.

Theologisches Fundament

Erweckung beginnt mit Entscheidung

In vielen Gemeinden wird Erweckung als etwas gelehrt, das Gott souverän sendet – ein seltenes, temporäres Ereignis, auf das man beten und warten muss. ENCOUNTERHOUSE gründet auf einer anderen Überzeugung.

Der Heilige Geist wohnt in jedem Christen. Er ist die Kraft Gottes, die in diese Welt hineinwirken will. Er tut es, wenn wir ihm gestatten, uns zu gebrauchen und aus uns heraus zu wirken. Erweckung ist deshalb die Auswirkung einer Entscheidung: Ein Mensch, der verstanden hat, wer in ihm lebt, entscheidet sich, Jesus zu gehorchen und in eine Co-Partnerschaft mit dem Heiligen Geist zu gehen. Auf der Grundlage einer intimen Liebesbeziehung zu ihm.

Das ist eine bewusste Setzung. Dass Erweckung zugleich souveränes Handeln Gottes ist, bestreiten wir nicht; wir betonen die Seite, die der Mensch verantwortet. In der Pfingstbewegung wird beides unterschiedlich gewichtet — wir gewichten die menschliche Entscheidung, ohne Gottes Initiative zu verkleinern.

Das macht Erweckung skalierbar – weil jeder einzelne ENCOUNTERdude ein Träger des Heiligen Geistes ist. Wenn ein Mensch diese Entscheidung trifft, wirkt der Geist durch ihn. Mehren sich solche Entscheidungen, wächst aus den Wirkungen einzelner eine Bewegung, die Gesellschaft verändert.

Der Goldstandard eines guten Lebens

Die Welt hat ihre Definitionen von Erfolg: Karriere, Selbstoptimierung, finanzielle Freiheit, Einfluss. ENCOUNTERHOUSE setzt einen anderen Maßstab. Tiefe, gegenwärtige Beziehung zu Jesus auf biblischer Grundlage – das ist der Goldstandard eines guten Lebens. Eine gelebte Realität, die alles andere übertrifft.

Größer als eine Generation

Diese Vision reicht über Andrea und mich hinaus, über eine Generation hinaus. Vielleicht sehen erst unsere Enkel oder Urenkel, wie weit sich diese Bewegung entfaltet; vielleicht geht es schneller, wir leben in einer Zeit der Beschleunigung. Sicher ist nur eins: Was hier wirklich wächst, baut Jesus. ENCOUNTERHOUSE ist seine Idee. Wir wollen Teil der größeren Bewegung sein, die er längst angestoßen hat, und dem vollen Raum geben, was er heute tut, ohne selbst zum Flaschenhals zu werden. Wenn diese Vision groß klingt, dann weil sie von ihm kommt.

Und doch beginnt alles klein. Die nächsten fünf Jahre haben einen einzigen Schwerpunkt: ein tragfähiger, geistlich lebendiger Kreis in Dortmund-Eving, aus dem eine Gemeinde wird. Café, Label, Medien, Fitness und Multi-Site sind Fernhorizont, kein Bauplan für morgen. Wir planen sie, damit die DNA von Anfang an stimmt, aber wir bauen zuerst die Gemeinde. Alles andere wächst daraus oder gar nicht.

Und sie ist so groß, weil seine Liebe so groß ist. Jesus ist für die ganze Menschheit gestorben, weil er Menschen liebt. Eine Bewegung, die möglichst viele genau diesem Jesus begegnen lässt – in Cafés und Fitnessstudios, durch Musik, Filme und Social Media, in Kleingruppen, mitten im Alltag –, ist die schlichte Konsequenz seines Evangeliums.

Die Vision

Kernaussage

Menschen begegnen einem übernatürlichen Jesus, der es gut mit ihnen meint.

Nahvision: Dortmund-Eving (die ersten fünf Jahre)

ENCOUNTERHOUSE beginnt in Dortmund-Eving. Ein Stadtteil mit 32,3 % Ausländeranteil, geprägt von Bergbau-Geschichte und Arbeitermilieu, mit überdurchschnittlicher Kinderarmut und kaum freikirchlicher Präsenz. Kein Zufall. Jesus geht dorthin, wo Menschen ihn brauchen.

In den ersten fünf Jahren entsteht:

  • Die erste ENCOUNTERHOUSE-Gemeinde mit ENCOUNTERNIGHT, ENCOUNTERgroups, ENCOUNTERkids und ENCOUNTERyouth
  • Das erste ENCOUNTERCAFÉ als Third Place – ein Ort, an dem Wunder geschehen und Menschen Jesus zum ersten Mal begegnen
  • Der Grundstein für ENCOUNTERMUSIC – eine Kultur, die über den Gottesdienst hinausreicht
  • Der Grundstein für ENCOUNTERMEDIA – Social Media, Content, erste Filmprojekte. Sichtbarkeit von Tag 1.
  • Ein Leitungsteam (ENCOUNTERlead), das die DNA der Bewegung trägt und multipliziert
Eving.
Hier beginnt es.
Dortmund-Eving · Startpunkt einer Bewegung

Fernvision: Deutschland und darüber hinaus

ENCOUNTERHOUSE ist eine Bewegung. Eine Kultur, die in die Gesellschaft hineinwächst.

Das Bild, auf das wir zugehen:

  • ENCOUNTERHOUSE ist überall im Gespräch. Weil Jesus sichtbar handelt.
  • ENCOUNTERpeople sind über ganz Deutschland verteilt. Menschen, die dieselbe Kultur leben – egal ob in München, Hamburg oder Dortmund.
  • ENCOUNTERCAFÉS gibt es mindestens in jeder Großstadt. Vollwertige Cafés, in denen Wunder geschehen. Orte, an die Menschen bewusst gehen, um Jesus zu begegnen. Hinter jedem Café steht eine ENCOUNTERHOUSE-Gemeinde, die dieselbe Kultur lebt.
  • ENCOUNTERMUSIC prägt die Musikkultur Deutschlands. Ein Label, das großartige Musiker hervorbringt – als ernstzunehmende Stimme in der Gesellschaft.
  • ENCOUNTERMEDIA bringt Erweckung in die digitale Öffentlichkeit. Filmemacher, YouTuber, Influencer, Content-Creator und Bildende Künstler, die mit Exzellenz und prophetischer Stimme Kultur prägen. Wo die Welt unterhält, zeigen wir Jesus.
  • ENCOUNTERFIT bringt Gesundheit und Gemeinschaft zusammen – vollwertige Fitnessstudios unter der Schirmherrschaft von ENCOUNTERHOUSE.

Der MainCharacter dieser Bewegung ist Jesus. Immer.

Mission

Jesus heilt, redet, verändert Leben – im Alltag, im Wort, in verbindlicher Gemeinschaft. Wir bauen die Orte, an denen das geschieht. Und wir vervielfachen sie.

Die Mission beschreibt, was wir tun: Orte bauen, an denen Jesus erfahrbar wird – ENCOUNTERNIGHT, ENCOUNTERgroups, ENCOUNTERkids und ENCOUNTERyouth, dazu ENCOUNTERCAFÉ, ENCOUNTERFIT, ENCOUNTERMUSIC und ENCOUNTERMEDIA. Und überall dort, wo ein ENCOUNTERdude im Alltag steht.

Kontext: Dortmund-Eving

Der Standort von ENCOUNTERHOUSE ist strategisch und prophetisch gewählt.

Demografie & Sozialstruktur

  • 32,3 % Ausländeranteil – eines der multikulturellsten Viertel Dortmunds
  • Bergbau-Geschichte und Arbeitermilieu – ein Stadtteil mit Identität und mit Wunden
  • Überdurchschnittliche Kinderarmut – hier brauchen Familien echte Hoffnung
  • Kaum freikirchliche Präsenz – das Feld ist offen

Strategische Entwicklung

Das Einkaufszentrum „Minister Stein“ wird bis 2027 modernisiert. Der Stadtteil befindet sich im Umbruch und erfindet sich neu. Das ist der richtige Moment.

Rahmendaten

Name ENCOUNTERHOUSE
Gründer Matthias & Andrea Prieber
Startort Dortmund-Eving
Geplanter Start so bald wie möglich · öffentlicher Vollstart als Vision ab Oktober 2028
Netzwerk BFP · Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden
Methodik DCPI · Dynamic Church Planting International
Ekklesiologie Third Place – Kirche geht in den Alltag

Nächste Schritte

Dieses Dokument ist ein lebendes Arbeitsdokument. Folgende Elemente werden als Nächstes erarbeitet:

Bereits erarbeitet: Glaubensbekenntnis (v2, 23 Punkte), Leitungsstruktur (v1, sechs Stufen), Schutzordnung (v1, Bekenntnis I+II), Corporate-Design-Manual (v2.18).

  • 10-Jahres-Vision mit Meilensteinen konkretisieren
  • Selbstbindung der Struktur als eigenes Master-Dokument (Prüfordnung, Plattform-Entzug, Finanz-Governance, Änderungsschutz — Arbeitsstand liegt vor)
  • Schutzordnung v2 (Meldeformular mit Doppelempfang, Wiederherstellungs-Rahmen, Änderungsschutz)
  • Next-Steps-Kurs ausarbeiten — der Aufnahmeweg von dude zu Family
  • ENCOUNTERMEDIA — Aufgliederung in Submarken (Film, YouTube, Social) festlegen; ENCOUNTERART ist bereits eigene Säule
  • Finanzierungsmodell für missionale Businesses — inkl. Rechtsform, Gemeinnützigkeit und Markenanmeldung
Claim
Taste and see.
aus Psalm 34,9 · Gründungsvers